Kreativität – Uralte, kindliche Freude

In jedem Boden, So fest getreten er auch sei, Vom grübelnden Auf und Ab, Liegen verborgene Samen. Gib ihnen Kraft, Nenn' Sie beim Namen. Lass sie wachsen, Lass sie sprechen, Lass sie mit den Sorgen brechen, Die dich grübelnd im Kreise führten. Lass etwas Neues sprießen. Und die uralte, kindliche Freude, Die die Welt ins... weiterlesen →

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Das Zittern eines Pflanzenkeims

Vielleicht ist Angst, Das Zittern eines Pflanzenkeims, Der durch die Ackerkrume bricht. Der Moment, in dem er schlicht Dem inn'ren Antrieb so vertraut und handelt, Dass er den Traum in Wirklichkeit Und Angst in Lebenslust verwandelt.

Einfach und still

Der Schmerz ist nicht, was ich dachte. Er ist nicht, worauf die Dinge fußen, auch nicht in Krisenzeiten. Worauf die Dinge fußen, woraus sie hervorgehen, das bleibt die Stille, dieser eine, klare Moment, in dem alles okay ist – jetzt, hier. Ich kann den Sturm nicht in Stille verwandeln, aber ich kann den friedlichen Ort... weiterlesen →

Väterchen Käfer

Friedlich, wie er sich bewegt, Wie auch sein Herz wohl schlägt, Weiß ich schlicht: Er hat alles schon gelesen, Ist überall gewesen.

Eine Geschichte erzählen

In meinem Schmerz bin ich ein Kind, dass an Geschichten glaubt – an Geschichten glauben will; das leise und ganz still dem lauscht, was die Stille zu ihm flüstert. Es braucht das Kind in mir doch jemanden, der eine Geschichte ihm erzählt, es mit sanfter Stimme führt, es fasziniert und es berührt; dass es liebevolle... weiterlesen →

Barfuß (alles ist lebendig)

Was empfindet man auf all den Straßen und Wegen aus Stein und Teer? Wie empfindet man die Berührung seiner Füße mit dem Erdboden? Ist es aufregend? Zärtlich? Ist es wirklich eine Berührung? Ist da eine Rührung? Wie empfindet man auf Straßen aus Stein und Teer? Wie wäre es, wenn meine Berührung der Erde eine zärtliche,... weiterlesen →

alte Briefe

Unter eines alten Baumes Wurzel hab ich Briefe ausgegraben, manche schon vergilbt. Von wem sie stammen? Vielleicht von meinen Großeltern oder deren Eltern … oder deren? Die Namen sind kaum mehr lesbar. Ich versuche darin zu lesen, doch die Schrift ist halb nur vertraut, halb fremd und verblasst dazu; Briefe wie die Fäden einer alten... weiterlesen →

I accept

I accept that often I chose To turn my back on myself and those, Who love me. Out of a pain which – I thought – was me. It took some time to see: The pain and all I feel and see... is but a thing inside of me. So how much wider than this... weiterlesen →

Worte-Weben

Wie ein Wolfsjunges tapps' ich tappsig auf und ab, an dem Ort, wo du gestern noch warst, wo dein Geruch noch in den Zweigen hängt, wo vielleicht noch eine Spur von dir im Moos oder eine Faser deines Kleids an einem Dornzweig weht. Es gibt noch so Vieles zu sagen, und ich hab das gestern... weiterlesen →

Erfinden und Schöpfen

Woher kommen Geschichten? Kann man etwas erfinden? Vielleicht ist dies ja genau das richtige Wort: Er-bauen, er-sinnen, er-denken, er-mächtigen, er-höhen, – der Vorsilbe „er-“ wohnt etwas Ursächliches inne. Aber wie kann man dann etwas er-finden, etwas verursachen, das schon da ist? Das Wort „Schöpfen“ sagt Ähnliches: Bedeutet Schöpfen nicht, etwas Neues zu erschaffen? Und doch... weiterlesen →

Ein Vogel in den Lüften – zwischen Wald und Wolken

Wäre man an jenem Abend wie auf Adlerflügeln durch die Lüfte geglitten, man hätte die Sonne hinter den grauen Bergen im Westen versinken sehen; man hätte eine kleine Gruppe von Walfischen bemerkt, die in den schwindenden Strahlen der Abendsonne in einer felsigen Bucht spielerisch ihre Luftsprünge vollbrachten. Im Wald aber, der sich wenige Meilen nordöstlich... weiterlesen →

Ein Abschiedssamenkorn

Du bist fort und der Garten liegt einsam hinter dem Haus. Wer wird nun neue Blumen pflanzen, die Sträucher pflegen, die Bete bereiten und im Frühjahr die Gemüsesaat in die Erde bringen? Du bist nicht mehr hier und der Garten liegt hilflos dort. Mich hat der Mut verlassen – alleine kann ich es nicht tun.... weiterlesen →

Augen des Abendhimmels

Kleine, aufsteigende Laternen. Sehen und fühlen, wie sie schwerelos werden und abheben, langsam steigen in die warme, dunkle Luft eines mit neugierigen Augen blickenden Abendhimmels – mehr wie ein Kind, mehr wie ein Greis? Ich könnte es nicht sagen. Auf uns herunter blickend als wüssten sie etwas über uns, auf dessen Entfaltung sie hinblickten; vielleicht... weiterlesen →

Ein wachsendes Wunder

Ich gehe durch meinen Garten, fühle Saatkörner in meiner Hand – ich bin berauscht; ein jedes Korn ist eine volle Pflanze, ein voller Baum und ich werde sie sorgsam in die Erde setzen und dann dem Wunder beim Wachsen zusehen. Aber was ist an den Pflanzen, dass Erde und Kosmos sich… ja, in sie hineingeben?... weiterlesen →

Vertraute, fremde Welt

Es ist ein Land in mir, dessen Geruch mir vertraut ist. Ich kenne es, weil ich es bin, der es durchwandert; kenne die Pflanzen, die dort wachsen, weiß um die Bäume die dort stehen und wenn ich sie auch nicht bei ihrem Namen kenne, so doch bei ihrem Wesen und wenn ich sie erkenne, dann... weiterlesen →

Waldweg

Ich ging einen Waldweg Und fühlte die Bäume um mich träumen, Sah sie wie alte Freunde meine Wege säumen. Ich sah Verwandtschaft um mich her, Sah sie hingegeben, leise Dem Himmel lauschen wie ein Kind dem Greise. Ich sah die Bäume Beispiel geben Für ein erfülltes Erdenleben: Dem inneren Himmel friedlich zu lauschen, Meine Träume... weiterlesen →

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