Das Zittern eines Pflanzenkeims

Vielleicht ist Angst, Das Zittern eines Pflanzenkeims, Der durch die Ackerkrume bricht. Der Moment, in dem er schlicht Dem inn'ren Antrieb so vertraut und handelt, Dass er den Traum in Wirklichkeit Und Angst in Lebenslust verwandelt.

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Eine Geschichte erzählen

In meinem Schmerz bin ich ein Kind, dass an Geschichten glaubt – an Geschichten glauben will; das leise und ganz still dem lauscht, was die Stille zu ihm flüstert. Es braucht das Kind in mir doch jemanden, der eine Geschichte ihm erzählt, es mit sanfter Stimme führt, es fasziniert und es berührt; dass es liebevolle... weiterlesen →

Ein Vogel in den Lüften – zwischen Wald und Wolken

Wäre man an jenem Abend wie auf Adlerflügeln durch die Lüfte geglitten, man hätte die Sonne hinter den grauen Bergen im Westen versinken sehen; man hätte eine kleine Gruppe von Walfischen bemerkt, die in den schwindenden Strahlen der Abendsonne in einer felsigen Bucht spielerisch ihre Luftsprünge vollbrachten. Im Wald aber, der sich wenige Meilen nordöstlich... weiterlesen →

Ein Abschiedssamenkorn

Du bist fort und der Garten liegt einsam hinter dem Haus. Wer wird nun neue Blumen pflanzen, die Sträucher pflegen, die Bete bereiten und im Frühjahr die Gemüsesaat in die Erde bringen? Du bist nicht mehr hier und der Garten liegt hilflos dort. Mich hat der Mut verlassen – alleine kann ich es nicht tun.... weiterlesen →

Vertraute, fremde Welt

Es ist ein Land in mir, dessen Geruch mir vertraut ist. Ich kenne es, weil ich es bin, der es durchwandert; kenne die Pflanzen, die dort wachsen, weiß um die Bäume die dort stehen und wenn ich sie auch nicht bei ihrem Namen kenne, so doch bei ihrem Wesen und wenn ich sie erkenne, dann... weiterlesen →

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