Einfach und still

Der Schmerz ist nicht, was ich dachte. Er ist nicht, worauf die Dinge fußen, auch nicht in Krisenzeiten. Worauf die Dinge fußen, woraus sie hervorgehen, das bleibt die Stille, dieser eine, klare Moment, in dem alles okay ist – jetzt, hier. Ich kann den Sturm nicht in Stille verwandeln, aber ich kann den friedlichen Ort... weiterlesen →

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Väterchen Käfer

Friedlich, wie er sich bewegt, Wie auch sein Herz wohl schlägt, Weiß ich schlicht: Er hat alles schon gelesen, Ist überall gewesen.

Eine Geschichte erzählen

In meinem Schmerz bin ich ein Kind, dass an Geschichten glaubt – an Geschichten glauben will; das leise und ganz still dem lauscht, was die Stille zu ihm flüstert. Es braucht das Kind in mir doch jemanden, der eine Geschichte ihm erzählt, es mit sanfter Stimme führt, es fasziniert und es berührt; dass es liebevolle... weiterlesen →

alte Briefe

Unter eines alten Baumes Wurzel hab ich Briefe ausgegraben, manche schon vergilbt. Von wem sie stammen? Vielleicht von meinen Großeltern oder deren Eltern … oder deren? Die Namen sind kaum mehr lesbar. Ich versuche darin zu lesen, doch die Schrift ist halb nur vertraut, halb fremd und verblasst dazu; Briefe wie die Fäden einer alten... weiterlesen →

Worte-Weben

Wie ein Wolfsjunges tapps' ich tappsig auf und ab, an dem Ort, wo du gestern noch warst, wo dein Geruch noch in den Zweigen hängt, wo vielleicht noch eine Spur von dir im Moos oder eine Faser deines Kleids an einem Dornzweig weht. Es gibt noch so Vieles zu sagen, und ich hab das gestern... weiterlesen →

Augen des Abendhimmels

Kleine, aufsteigende Laternen. Sehen und fühlen, wie sie schwerelos werden und abheben, langsam steigen in die warme, dunkle Luft eines mit neugierigen Augen blickenden Abendhimmels – mehr wie ein Kind, mehr wie ein Greis? Ich könnte es nicht sagen. Auf uns herunter blickend als wüssten sie etwas über uns, auf dessen Entfaltung sie hinblickten; vielleicht... weiterlesen →

Ein wachsendes Wunder

Ich gehe durch meinen Garten, fühle Saatkörner in meiner Hand – ich bin berauscht; ein jedes Korn ist eine volle Pflanze, ein voller Baum und ich werde sie sorgsam in die Erde setzen und dann dem Wunder beim Wachsen zusehen. Aber was ist an den Pflanzen, dass Erde und Kosmos sich… ja, in sie hineingeben?... weiterlesen →

Waldweg

Ich ging einen Waldweg Und fühlte die Bäume um mich träumen, Sah sie wie alte Freunde meine Wege säumen. Ich sah Verwandtschaft um mich her, Sah sie hingegeben, leise Dem Himmel lauschen wie ein Kind dem Greise. Ich sah die Bäume Beispiel geben Für ein erfülltes Erdenleben: Dem inneren Himmel friedlich zu lauschen, Meine Träume... weiterlesen →

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