I accept

I accept that often I chose
To turn my back on myself and those,
Who love me.

Out of a pain which – I thought – was me.
It took some time to see:
The pain and all I feel and see… is but a thing inside of me.
So how much wider than this pain
Must I be?

All I feel and see: inside of me.

So anything that comes my way:
I’m wide enough to embrace it,
To accept and face it.

Except…
To the depths of the oceans, trees,
And Mountains far,
And to the ground beyond your eyes
I can never see.
That is because they are…
You are as wide as me.

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Worte-Weben

Wie ein Wolfsjunges
tapps‘ ich tappsig auf und ab,
an dem Ort, wo du gestern noch warst,
wo dein Geruch noch in den Zweigen hängt,
wo vielleicht noch eine Spur von dir im Moos
oder eine Faser deines Kleids an einem Dornzweig weht.

Es gibt noch so Vieles zu sagen,
und ich hab das gestern nicht erkannt,
so viele Dinge, dich zu fragen,
ich bin den ganzen Weg gerannt,
um noch einmal hier zu sein und zu sehen,
ob du noch hier
bist, oder auch nur eine Spur von dir.

Ich weiß nicht, ob du mich jetzt hörst
oder dich an meinem Hiersein störst –
ich war einfach viel zu schüchtern,
viel zu zahm und viel zu nüchtern,
hab den Rausch in meinem Blute unterdrückt
und aus der Not den Tintenstift gezückt,
um dir zu sagen, dass ich liebe
wie du bist
und gern an deiner Seite bliebe,
ich habe dich, so lange schon,
vermisst.

Jetzt bin ich hier
und stapfe Worte in den Wald,
noch immer keine Spur von dir,
langsam wird’s dunkel – und mir kalt.
Ich hab jetzt alles hergegeben,
was an Sehnsucht in mir war,
mir blieb nur dieses Worte-Weben,
um dir zu sagen: Ich bin da.

Waldweg

Ich ging einen Waldweg
Und fühlte die Bäume um mich träumen,
Sah sie wie alte Freunde meine Wege säumen.

Ich sah Verwandtschaft um mich her,
Sah sie hingegeben, leise
Dem Himmel lauschen wie ein Kind dem Greise.

Ich sah die Bäume Beispiel geben
Für ein erfülltes Erdenleben:

Dem inneren Himmel friedlich zu lauschen,
Meine Träume gegen Trüge nicht zu tauschen,
Die Wurzeln vertrauend ins Erdreich zu senken,
Und schließlich, meine Früchte in die Welt zu schenken.